Auf dem Weg zur neuen Kirche

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Oktober 2022

Die neue Kirche wird wunderschön! Mauritz Lüps hat im Kirchenvorstand die weiterentwickelten Pläne vorgestellt. Der KV zeigte sich begeistert - die Vorfreude auf die neue Christuskirche wächst! Herr Lüps hat sich viele Gedanken gemacht, um unsere Wünsche, insbesondere nach Wohlfühlatmosphäre und Willkommenscharakter, sowie großer Flexibilität, umzusetzen. Hierbei hat er uns auch erste Vorschläge zur Feinplanung gemacht: Z.B. eine Kombination von Bänken und Stühlen, Farbakzente, die die Erinnerung an die alte Christuskirche aufnehmen und eine ausgeklügelte Beleuchtung.
Weiterhin verhandelt werden muss über die genauen Finanzierungsmodalitäten mit der Versicherung. Am Donnerstag steht das nächste große Treffen an.
Parallel wird die Entwurfsplanung erarbeitet. Dann wird der Statiker beauftragt mit der Prüfung der Wandstärken und des Tragwerkes, sowie der Dämmung. Danach kann die gestalterische Feinplanung Fahrt aufnehmen. Zu diesem Zeitpunkt ist dann auch eine Kostenberechnung statt der bisherigen Kostenschätzung möglich.
Danach stehen Genehmigung und Ausschreibung an. Wir versuchen, möglichst mehrere Prozesse parallel laufen zu lassen, um zeitlich voranzukommen.
Außerdem ist im Sommer ein Orgelausschuss gegründet worden, der unter Leitung von Dirk Wnendt zusammen mit den Musikern und Organistinnen der Gemeinde eine Orgelfahrt durchführen wird, um den für die Gemeinde passendsten Orgelbauer zu finden.

Bildrechte Christian Rudnik
Juli 2022

Auswertung der Rückmeldungen vom Sommerfest und Weiterarbeit
 
Groß war das Interesse an den Entwürfen der neuen Christuskirche beim Sommerfest Ende Juni. Viele nahmen sie aufmerksam unter die Lupe und gaben anschließend schriftlich Rückmeldung. Grundsätzlich herrschte große Zustimmung zu den Plänen, die die abgebrannte Kirche klar wiedererkennen lassen.
Eindeutig kristallisierte sich in den Rückmeldungen heraus, dass der zentrale Eingang auf der Vorderseite des Turms erhalten bleiben soll. Das Zugehen auf eine offene Tür mit einem willkommen heißenden Pfarrer oder Pfarrerin davor spiegelt wider, wofür wir stehen: Offenheit, Wertschätzung, ausdrücken, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt.
Dieser Sichtweise schloss sich der Kirchenvorstand an. Bei der nächsten Sitzung beschloss er einstimmig, Architekt Lüps mit einer entsprechenden Anpassung des bisherigen Entwurfs, der zwei seitliche Türen am Turm vorsah, zu beauftragen.
 
Wichtig war im Vorfeld die Einigung mit der Bayerischen Versicherungskammer, dass die Bodenplatte erneuert werden kann. Die Fundamente von 1927 sind weder exakt geradlinig noch entsprechen sie den heutigen Anforderungen, was Belastbarkeit und energetische Standards (Bodendämmung) betreffen. Außerdem wird so die Möglichkeit eröffnet, den Kirchenraum etwas zu verlängern. Das kommt nicht nur größeren Gottesdiensten zugute, sondern schließt den Gemeindesaal besser an den Kirchenraum an. Wenn die Schiebetüren zwischen Saal und Kirche geöffnet sind, kann der Altar zentral an die gegenüberliegende Längsseite (Richtung Ammersee) gestellt werden. Um die dafür nötige Wandhöhe zu erzielen, wird die schon zuvor vorhandene Dachgaube mit Fenster bis zur Außenwand gezogen. Damit steht der Altar vom Saal aus gesehen mittig im Kirchenraum. Die Sicht aus dem Saal wird besser und der Anschluss ist wesentlich organischer.
 
Überhaupt wird die bisher schon vorhandene Flexibilität des Gottesdienstraums nochmals verbessert. Neben der gewohnten frontalen Ausrichtung mit dem Altar vor der Orgel und der genannten Verbindung zum Saal ist es auch möglich, den Altar ohne Saalöffnung mittig rechts zu stellen (vom Turmeingang aus gesehen) und die Bestuhlung halbkreis- oder u-förmig zu stellen. Die verschiedenen Möglichkeiten setzen voraus, dass Altar, Ambo und Taufstein wieder beweglich sind.
 
Ebenfalls positiv aufgenommen wurde, dass die Glocken nach wie vor händisch geläutet werden. Nicht nur Kinder haben bei Gottesdiensten, Taufen und Hochzeiten gerne an den Seilen gezogen und diese schönen Erfahrungen dürfen sie auch in Zukunft wieder machen.
 
Außerdem wird die Teilunterkellerung der Kirche vergrößert, um Abhilfe für das schon lange spürbare Stauraumproblem zu schaffen.
 
So bewahrt die neue Christuskirche die Erinnerung an die bisherige und wird doch an wichtigen Stellen weiterentwickelt und verbessert. Dabei ist ein entscheidender Punkt, der von Anfang an dem Kirchenvorstand wichtig war, dass vor allem die positive Atmosphäre des Kirchenraums, in dem Menschen sich wohlfühlen und willkommen fühlen, wieder entsteht.

 

Bildrechte Eberhardt
Juni 2022

Neue Bodenplatte genehmigt

Intensive und lange Gespräche und Verhandlungen sowohl mit dem Versicherer, als auch mit dem Baureferat der Landeskirche fanden in den letzten Monaten statt. Nun sind Einigungen da:
Eine wichtige Entscheidung betrifft die Bodenplatte. Sie sollte laut einem ersten Gutachten vom Herbst für den Neubau wiederverwendet werden. Doch wurde klar, dass dies mit modernem Bauen nicht in Einklang zu bringen ist. Es folgten Treffen mit Architekten und Versicherung. Im April dann die Einigung: Ein zweites Gutachten wird erstellt, in dem die Ertüchtigung der Bodenplatte mit Abriss und Neubau gegengerechnet wird. Das günstigere Angebot wird von der Versicherung finanziert. Seit Ende Mai ist klar: Es wird eine neue Bodenplatte geben.
Anfang Juni fand ein weiteres Treffen mit Vertretern der Bayerischen Versicherungskammer, der Ecclesia, unserem Architekten Mauritz Lüps, dem Statiker sowie zwei Architekten vom Baureferat der Landeskirche und Pfarramtsführer Jochen Eberhardt statt.
Eine vorgelegte erste Kostenschätzung für den Baukörper, der hohen Wiedererkennungswert zur alten Christuskirche hat, liegt bei rund 2 Millionen Euro. Das Inventar inkl. Orgel, Glocken, Bestuhlung, Altar, Taufstein, Ambo, …, ist darin nicht enthalten. Der Betrag wird durch eine genauere Kostenberechnung in der weiteren Planung präzisiert.
Beim Sommerfest am 26. Juni werden die Pläne zur neuen Kirche ausgehängt. Jochen Eberhardt wird sie vorstellen, eine Box für Rückmeldungen und Ideen steht bereit.

 

Bildrechte Eberhardt
Mitte Dezember 2021

Neue Küche
Gute Nachrichten kurz vor Weihnachten:
Das Gemeindezentrum hat seit heute eine neue Küche.
Außerdem Strom.
Und eine funktionierende Heizung.
Und der Maler war auch schon da.
Die Dämmung im Foyer und der Bibliothek ist eingebaut.

Jetzt müssen noch die Holzdecken neu montiert werden.
Und die Böden endgereinigt werden.
Das „8. Weltwunder“ (Materialraum) bekommt einen neuen Boden und eine neue Decke.

Und dann hoffen wir, dass sich bald wieder Gruppen im Gemeindezentrum treffen, Kurse stattfinden, Gemeindeteams vorbereiten, Kinder liebevoll betreut werden.
Und dass Menschen dort Glaubenserfahrungen teilen, heilsame Gespräche führen und auch zusammen feiern.
Und dass Gott bei allem mit dabei ist mit seinem Segen

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Ende Oktober 2021

Gemeinsam mit den Architekten Lüps
Er hat unsere Christuskirche zu dem gemacht, was uns 40 Jahre lang geliebtes Kirchen-Zu-Hause gewesen ist.  
Nun war Architekt Wolf-Eckart Lüps zusammen mit seinem Sohn, Architekt Mauritz Lüps, zu Gast im Kirchenvorstand.  
Der Kirchenvorstand hat sich entschieden, den Weg zur neuen Kirche mit beiden gemeinsam weiterzugehen.
Wichtiger und kompetenter Wegbegleiter von Seiten unserer Landeskirche ist Architekt Bernhard Heidberg.
Wir sind dankbar für die bisherigen vertrauensvollen Gespräche in guter Atmosphäre.
In der Planungsphase werden wir Gemeindeversammlungen anbieten, um zu informieren, einzubinden und Stimmungsbilder zu wichtigen Entscheidungen zu erhalten.    
Gemeinsam auf dem Weg zur neuen Kirche!

Bildrechte Eberhardt
Mitte Oktober 2021

Glocken
Inzwischen sind die Glocken von Sachverständigen geprüft worden.
Leider können sie nicht mehr zum Läuten verwendet werden.
Aber uns wird ein anderer würdiger Verwendungszweck für sie einfallen...

Derweil laufen die Planungen für die neuen Glocken:
Inzwischen wissen wir, dass es europaweit keine Glockengießerei mehr gibt, die Eisenhartguß-, bzw. Stahlglocken gießt.
Daher werden unsere zukünftigen Glocken nun aus Bronze geplant.
Sie sollen in derselben Anordnung und Läuterichtung aufgehängt werden wie bisher.
Herzlichen Dank an den Weilheimer Kirchenmusikdirektor und Glockensachverständigen Walter Erdt für die gute Beratung und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Bildrechte Eberhardt
Anfang Oktober 2021

Sanierung Gemeindehaus
Und weiter geht`s mit voller Kraft im Gemeindehaus.
Im Foyer wurden Deckenleisten, Abdeckungen und verrußtes Dämmmaterial entfernt und fachgerecht entsorgt.
Die Schränke in der Bibliothek wurden von den Wänden weggerückt, damit diese ordentlich trocknen können.
Im nächsten Schritt werden die nötigen Sanierungsarbeiten vorgenommen, es wird neu gedämmt und neu gestrichen.
Und im Laufe des November können wir wieder rein!

 

Bildrechte Daeschner

Jede Spende hilft uns, baldmöglichst wieder Gottesdienste in unserer geliebten Christuskirche feiern zu können!
Die Spenden werden verwendet für die vielen notwendigen Maßnahmen, die die Versicherungsleistung übersteigen.
Abgedeckt von der Versicherung ist der „Wiederaufbau in gleicher Art und Zweckbestimmung unter Berücksichtigung der aktuell rechtlichen Vorgaben“.
Ein höherer energetischer Standard etwa, der Nachhaltigkeit und Klimaschutz fördert, die Erweiterung der technischen Ausstattung (Streaming, …) sowie sinnvolle Zusatzinvestitionen verursachen Ausgaben, die wir anderweitig stemmen müssen.
Wir stehen in Kontakt zur Nürnberger Kirchengemeinde St. Martha, deren Kirche 2014 niedergebrannt ist und inzwischen wieder aufgebaut wurde. Mehrkosten für erfolgte Veränderungen und Erweiterungen (rund 25 % der Wiederaufbausumme) wurden durch Spenden, Eigenmittel und Zuschüsse finanziert. Dies erscheint auch in unserem Fall realistisch.

Bitte nutzen sie unser Spendenkonto: IBAN DE66 7005 2060 0000 1055 69, BIC BYLADEM1LLD, Betreff „Erhalt Christuskirche“.
Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.
Ganz herzlichen Dank!

Auf vielfachen Wunsch hin gibt es hier nun Beiträge aus den sozialen Medien
https://www.instagram.com/evangelischamammersee/ und
https://www.facebook.com/evangelischamammersee/
Wir konzentrieren uns auf die Posts, in denen es um Abriss, Renovierung und Neubau von Christuskirche und Gemeindezentrum geht.
Gemeinsam auf dem Weg zur neuen Kirche!